Rote Wangen, kalte Hände - mega!

|Conny Wachsmann
weiss blaue große Bilder modern  mit Schwung und Ruhe zugleich

Stille, Licht und das Weiß von 1979

Draußen versinkt die Welt in einem tiefen, unschuldigen Weiß.
Wisst ihr noch, wie hoch der Schnee 1979 lag? Ich war damals 7.
Ein Traum für Kinder – und für die, die es im Herzen geblieben sind. Das hat sich nicht geändert, denke ich.

Knirschen unter den Sohlen

Wenn ich meine kleine Dorfrunde drehe, ist die Welt wie verwandelt. Das vertraute Eisenteil an der einen Ecke trägt eine weiße Mütze, sieht jetzt sogar richtig schön aus, und die Hecken am Wegesrand sehen aus wie erstarrte Zwerge aus Puderzucker. Auf dem Weg dieses  „Knirsch-Knack“ unter den Stiefeln, die einzige Musik in der absoluten Stille. Hammer! Ich liebe es!

Ganz wenige Leute sind unterwegs. Ich freue mich immer, wenn ich dann Große mit kleinen Menschen sehe, wie sie herumlaufen und wenn ich dann dahinten ankomme, liegen Reste und Spuren einer Schnellballschlacht :-). Diese Fröhlichkeit und Klarheit der Luft reinigt nicht nur die Lunge, sondern auch den Geist. Ich komme nach Hause, die Wangen glühen, gut gestern sind meine Finger schnell erfroren, aber heute trage ich dann einfach Handschuhe, und im Kopf ist plötzlich Platz für neue, weite Horizonte. Dann male ich doch gleich mal weiter...

Balance finden: Auf der Matte und im Bild

Genau diese Frische nehme ich mit ins Atelier. In der Bewegung – sei es beim Spaziergang oder auf der Yoga-Matte – finde ich mein Gleichgewicht.

Die abstrakten, hellen Werke , die gerade entstehen, sind wie ein Echo dieser Winterruhe. Sie sind organisch gewachsen, bleiben immer einzigartig und bringen durch die Wintersonne das Vitamin D durch mich auf das neue Bild und somit ja irgendwie direkt in dein Wohnzimmer.

bank im schneeUnd abschließend aufwärmen :-)

conny wachsmann