Warum ich mich nach 20 Jahren bewusst verändere
und was das mit echter Kunst zu tun hat
Es gibt Dinge, die begleiten einen so lange, dass sie sich richtig anfühlen – einfach, weil sie immer da waren.
In meinem Fall war das die klassische 50 % Anzahlung bei Auftragsarbeiten.
Seit über 20 Jahren arbeite ich so. Und ja – ich war damit früh. Sehr früh sogar.
Als Auftragskunst im Internet noch kein Standard war, habe ich bereits individuelle abstrakte Werke für Menschen gemalt – ohne Skizzen, ohne Sicherheiten, nur mit Gefühl.
Damals war das neu. Heute machen es viele.
Und genau deshalb verändere ich es jetzt.
Was sich konkret ändert
Ab sofort arbeite ich bei Auftragskunst mit einer festen Anzahlung von 400 €.
Nicht mehr prozentual. Nicht mehr abhängig vom Gesamtpreis.
Warum ich diesen Weg gehe
Die 50 %-Regel ist praktisch. Sie ist logisch. Aber sie ist auch austauschbar geworden.
Und genau das bin ich nicht.
Meine Kunst entsteht nicht nach System, nicht nach Vorlage, sondern im Moment.
„Ein Werk beginnt nicht mit einer Bestellung. Sondern mit einer Entscheidung.“
Wie ein Bild entsteht
Es beginnt nicht mit einer Datei. Und auch nicht mit einer Skizze.
Es beginnt mit einem Gefühl.
Vielleicht ist es ein Raum, der noch leer ist. Vielleicht eine Stimmung, die noch keinen Ausdruck hat.
Du meldest dich bei mir. Wir sprechen. Ganz frei.
Und irgendwann entsteht dieser eine Moment:
„Ja. Genau so etwas meine ich.“
Mit der Anzahlung beginnt kein Auftrag. Sondern ein Prozess.
Ich starte nicht mit einem Plan. Ich starte mit einer Richtung.
Es wächst etwas, dass vorher nicht da war. Ohne Vorlage. Ohne Wiederholung.
Sondern ein Werk, welches nur für diesen einen Moment gedacht ist.
Und irgendwann ist es da. Für dich!
Fertig – aber nicht gemacht. Sondern entstanden.

Keine Kopie. Kein System.
Jedes Werk entsteht neu. Jedes trägt seine eigene Energie.
„Ich male nicht, was erwartet wird. Ich male, was entsteht.“